Cookie Farm

Ich spiele seit geraumer Zeit immer mal wieder nebenbei Cookie Clicker – ein Browserspiel, das man in die Kategorie „Idle Game“ einordnen könnte. Zu Beginn des Spiels bzw. nach einem Reset kann man zwar noch recht viel machen, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, in dem man eigentlich nur noch auf die Produktion von Cookies wartet um weitere Gebäude/Upgrades kaufen zu können. Das Spiel ist ziemlich sinnlos, hat aber durchaus auch einen kleinen Suchtfaktor :).

Natürlich möchte ich die Cookie-Produktion weiter voranzutreiben, aber dabei nicht meinen Rechner 24/7 laufen lassen, weil das einfach zuviel Strom verbrät. Aus diesem Grund hab ich mir einen Einplatinen-Rechner zugelegt, der seit gut einem Monat 24/7 läuft. Hier ein Foto:

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Es handelt sich dabei um einen pcDuino v2 (die weiße Platine auf dem Foto), auf dem ein ARM Cortex A8 (1 GHz) werkelt. Auf dem Foto sieht man übrigens auch den Netzwerkswitch und den KVM-Switch – beides extra für dieses Board angeschafft. Leider muss ich sagen, dass die Performance nicht wirklich ausreichend für einen Browser im allgemeinen und Cookie-Clicker im Besonderen ist. Ein paar Tipps und Tricks zur Performanceverbesserung möchte ich noch ausprobieren, aber ich verspreche mir da nicht viel von. Ein positiver Aspekt ist, dass das vorinstallierte Ubuntu sofort lief. Lediglich das Tastaturlayout musste noch angepasst werden.

Weil mir zuletzt mal wieder die Sicherung rausgeflogen ist, kann ich leider nicht sagen wie lange das Board nun schon läuft. Auf jeden Fall wurden bisher rund „420 Quintillion“ Cookies produziert :).

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Neuer Wettbewerb auf AZsPCs

Seit vorletztem Sonntag gibt es bei Al Zimmermann’s Programming Contests endlich wieder einen neuen Wettbewerb namens Alphabet City. Wie üblich handelt es sich um ein Optimierungsproblem. Diesmal geht es um eine Einzelspielervariante von Scrabble.

Beim letzten Wettbewerb hatte ich nicht teilgenommen, weil sich schon sehr früh gezeigt hat, dass sich sehr viele Teilnehmer den ersten Platz teilen. Das legt die Vermutung nahe, dass es für das Problem einen effizienten, öffentlich dokumentierten Algorithmus gibt, der das Problem optimal löst oder zumindest sehr nah an das Optimum kommt. Am Ende hatten sogar die ersten 109 von 271 Teilnehmern die gleiche Punktzahl!

Das diesmalige Problem ist hoffentlich besser gewählt und bisher sehen die Punkte auch willkürlicher verteilt aus. Außerdem gefällt mir das Problem besser, weil es weniger mathematisch ist :). Erwähnenswert ist auch, dass alle 26 Probleminstanzen theoretisch gleich schwierig sind (eventuell gibt es Unterschiede durch die Verteilung der Vokale oder dadurch wie weit die Joker im Beutel auseinander liegen). Bei den vorherigen Wettbewerben war es üblicherweise so, dass die Probleminstanzen durch eine Größe n parametrisiert waren. Umso größer n, desto größer der Suchraum. Das für den Wettbewerb verwendete Lexikon beinhaltet übrigens 172.819 Wörter, das längste Wort hat 28 Zeichen und lautet ethylenediaminetetraacetates.

Ich hab noch keine einzige Zeile Code geschrieben, aber ich hab schon mal die Beispiellösung hochgeladen. Damit bin ich nahezu auf dem letzten Platz und das sollte mich schon ein wenig motivieren ;).

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Verfahren eingestellt

Heute kam nach etlichen Wochen per Post ein Brief von der Staatsanwaltschaft Oldenburg, dass das Betrugsverfahren gegen mich eingestellt wurde. Ich wurde zu unrecht beschuldigt in der Nähe von Wardenburg getankt und ohne zu bezahlen weggefahren zu sein. Angeblich waren der Polizei durch Videoaufnahmen oder Zeugenaussagen Teile des Nummernschilds bekannt und dadurch sind die auf mich gekommen. Eigentlich konnte ich dem ganz gelassen entgegen blicken, denn schließlich war ich unschuldig. Aber so ganz kalt ließ mich das doch nicht und daher freu ich mich, dass die Sache nun erledigt ist :).

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Walzenspieluhr

Diese Spieluhr steht schon seit Jahren bei meinem Vater im Wohnzimmer (klick für größeres Bild):

spieluhr

An sich ist sie jetzt nicht so spektakulär: Man dreht die Kurbel, so dass eine Walze angetrieben wird. Die kleinen Metallnippel auf der Walze drücken gegen unterschiedlich lange Metallstangen und erzeugen dadurch den Ton. Übrigens spielt diese Spieluhr den Anfang von „Für Elise“ von Beethooven.

Das wirklich interessante an der Spieluhr ist aber, dass sich die Walze immer in die gleiche Richtung dreht – egal in welche Richtung man die Kurbel dreht! Auf dem Bild sieht man, dass das Ende der Kurbel im Metallkörper verschwindet. Leider kann man da nicht reingucken. Ich kann mir nicht vorstellen wie die Drehung der Kurbel darin umgesetzt wird, so dass das Gewinde, das die Walze antreibt, sich immer in die gleiche Richtung dreht. Falls jemand eine Idee hat wie das mechanisch funktioniert, kann er diese gerne in den Kommentaren loswerden :).

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Marketing Bullshit II

Die Marketingabteilung von Qualcomm scheint es beim Snapdragon 800 auch gewaltig zu übertreiben. So viel Marketingbullshit in so wenig Sätzen. Respekt! 8|

Snapdragon 800 Processors are designed to deliver blazing fast apps and web browsing, visually stunning graphics, breakthrough multimedia capabilities, seamless communications virtually anytime, anywhere and outstanding battery life for premium smartphones, Smart TVs, digital media adapters and tablets.

(Hervorhebungen sind von mir)

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Marketing Bullshit I

Das ThinkPad mag ja ein netter Laptop sein, aber die Beschreibung auf dieser Seite ist doch wohl arg übertrieben:

Mach dir keine Sorgen mehr! Nicht mit einem ThinkPad.
Das ThinkPad bietet dir maximale Freiheit und Sicherheit. Es ist die Maschine, mit der du alles machen kannst. Es gibt keine Grenzen mehr. Es ist der Laptop, der dir alles ermöglicht. Kümmer dich nicht mehr darum, ob es geht, sondern tue es einfach

Ich sollte mir auch eins kaufen um damit meine Blumen zu gießen und zur Arbeit zu fahren 😀

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rekursion

Die Nerds bei Google zeigen ein schönes Beispiel für Endlosrekursion:

rekursion

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